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Live Reviews:
CD Reviews:

Quelle:
METAL - MIRROR -
Interview im Metal-Mirror
Metal-Mirror_Interview_0708.pdf
Benjamin Gorr
(Juli 2008)
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Quelle:
Metalglory
Kurz, knackig, kompakt und kompromisslos – so
präsentieren sich die Schweizer Hard Rocker von SCUSH auf ihrer ersten EP
„When Darkness Falls“. Ein paar eingängige Riffs, schöne Shout-Refrains
und das alles im traditionellen Hard Rock-Stil – so simpel ist es
manchmal, ein richtig ordentliches Erstlingswerk abzuliefern. Da die
Schweizer sich dank Shakra, Krokus und Gotthard schon einen guten Namen in
der Szene gemacht haben, hört man als geneigter Hard Rock Fan umso genauer
hin, wenn da eine neue Band aus dem Alpenländchen an die Tür klopft. Bei
SCUSH braucht man sich da auf jeden Fall keine Sorgen machen – den
erfolgreichen Landsmännern nehmen die vier Jungs zwar noch nicht die
Butter vom Brot, schicken sich aber an, eine gehörige Duftmarke in der
Szene zu hinterlassen.
Nach dem aufwendigen Intro im Nachrichtenstil bauen SCUSH eine enorme
Erwartungshaltung auf. Sobald die ersten Takte des genialen Riffs von
„Matrix“ aus den Boxen tönen ist dann alles klar: Hier geht es um kernigen
Hard Rock mit druckvollem Sound. Irgendwie scheint das den Schweizern im
Blut zu liegen, denn unweigerlich wippt mein Fuß mit, während ich das hier
schreibe. Verdammt geiler Groove, den SCUSH da raus haben. Weiter geht`s
mit „Reconcile“, das mit einem starken Chorus überrascht, der sich
angenehm vom Vers abhebt, sich steigert und zum echten Ohrwurm anwächst.
„Day X“ ist dann ein weiterer waschechter Stampfer, den Shakra nicht
besser hingekriegt hätten. Im Gegensatz zu Shakra verfolgen SCUSH aber
nicht die klassichen Melodiefolgen, sondern brechen das Schema auf,
drücken die eine oder andere Disharmonie rein und wirken so kantiger und
frecher, aber nicht weniger eingängig. Sänger Rocky Sproll gibt auf „Rifty
Minds“ nochmal alles, ein fetter Rausschmeißer, erneut mit einem
eingängigen Riff als Klangteppich. Den Bonus-Track „Rocking Legend“ kann
man nicht so ganz ernst nehmen doch auch aus diesem Joke machen SCUSH ein
derart eingängiges Hard Rock-Stück mit schön bluesiger Gitarre
zwischendurch.
Nach nur sechs Tracks ist leider auch schon Schluss, aber man darf
gespannt sein, ob sich hier nicht eine neue Schweizer Hard Rock-Combo
aufmacht, in die Fußstapfen der großen Vorbilder ihres Landes zu treten.
Zeug dazu haben SCUSH allemal, und wenn ich mir Bandlogo und CD so
anschaue, klappt`s auch mit dem Konzept. Die CD gibt`s über die
Band-Homepage, wo man sich auch ein paar Samples anhören kann.
Fazit: Druckvoller Heavy Rock, teilweise spitzenmäßig umgesetzt.
Hoffentlich bald mehr von SCUSH!
Punkte 8.0 von 10
Shylock
(07.06.2008)
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Quelle:
M E T A L -
F A C T O R Y - SWISS METAL MAGAZINE
Und einmal mehr bebt es in der Schweizer Metalscene. Diesmal kommt das Beben aus Basel und findet seinen Ursprung bei der 2007 gegründeten, vierköpfigen Band Scush.
Auf Grund der Vorgeschichte der einzelnen Bandmitglieder ist es nicht verwunderlich, dass die Band mit einem gesunden Selbstbewusstsein auftritt. So dürfte sowohl der Name des Sängers, Philipp „Rocky“ Sproll, als auch der Name des Gitarristen, Phil Schelker, bei einigen unter uns die Glocken klingeln lassen. So konnte Rocky bereits mit seiner früheren Band Dreamforce Erfolge verbuchen und Phil Schelker macht seit etwa zwei Jahren mit der ebenfalls aus Basel stammenden Formation Excentric die Bühnen unsicher.
Aber auch die beiden anderen Bandmitglieder Fabian Cahenzli und Pascal Schelker können einige Erfolge verbuchen. So erhielt Fabian die Möglichkeit sein Drumspiel bei der Armee zu perfektionieren und gewann bereits mehrere Auszeichnungen bei Wettbewerben. Und Pascal hatte bereits professionellen Anstellungen als Bassist bei unterschiedlichsten musikalischen Gruppierungen.
Mit ihrem Debutalbum „When Darkness Falls“ beweisen Scush, dass sie neben ihren Instrumenten auch das Texten beherrschen. Ausserdem scheinen sie auch einen Sinn für Humor zu haben. So sollte man, nach Aussage der Band, den Bonustrack „rocking legend“ nicht all zu ernst nehmen, da sie darin die Rockstaralüren eines Bekannten etwas auf die Schippe nehmen.
Neben dem Bonustrack weist die CD noch vier weitere Songs sowie ein Intro auf. Das Intro ist in Form einer Fernsehreportage und bereitet den Hörer auf das noch kommende vor.
Rocky brilliert während der gesammten Spieldauer mit seinem Gesang, welcher gleich von Beginn an eine Einheit mit den Instrumenten bildet. Die einzelnen Songs sind sowohl in ihrem Aufbau als auch in ihrer Thematik abwechslungsreich. Dank des akustisch gut verständlichen Gesangs, fällt es auch nicht schwer die Lyrics der einzelnen Songs zu verstehen.
Das Spiel der Instrumente ist ausserdem schnell und trotzdem sauber, hart aber melodisch und geschickt wechselt das Haupt"Ohrenmerk" jeweils von
Gesang zu den Instrumenten und wieder zurück. Auf ein etwas längeres
Gitarren- oder Drumsolo wartet man jedoch leider vergebens, obwohl dies
die Platte sicherlich noch gut ergänzt hätte.
Auf jeden Fall ist "When Darkness Falls" durchaus hörenswert, auch wenn
sie mit knappen 24 Minuten Spieldauer für meinem Geschmack etwas kurz ist.
Punkte 9.0 von 10
Miriam
(25. Mai 2008)
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Quelle: Volksstimme
- Die Zeitung für das Oberbaselbiet
Burnout 2008
Die junge Metal-Band «Scush» (vgl. Artikel auf dieser
Seite) wird gleich als erstes Highlight ihre neue Platte «when darkness
falls» auf der Burn Out Bühne taufen. Zwei Jahre lang haben sie den
Schritt an die Öffentlichkeit mit dem neuen Silberling vorbereitet.
Eine regionale Band mit Potenzial
Rünenberg | «Scush» taufen am Burn-Out Festival ihre neue CD
Die Baselbieter Band «Scush» wird am Freitagabend am Burn Out Festival
nach zwei Jahren Arbeit ihre neue CD «when darkness falls» taufen. Phil
Schelker konnte mit seinen Bands schon diverse grosse Erfolge feiern. Zum
einen den Final des SAT1 MobileActs 2006 und im selben Jahr mit Excentric
den Gig an den Metaldayz im Z7. Der deutsche Sänger Philipp «Rocky» Sproll
konnte als Sänger von Dreamforce und Acrimony in Deutschland Erfolge
geniessen. Er bringt mit seinem Engagement von Cover-Bands bis zum
Rock-Musical einen grossen Erfahrungsschatz mit in die Band. Fabian
Cahenzli sorgte bis vor Kurzem vor allem neben der Rock-Musik für Furore.
Er hat in der Armee eine Ausbildung als Drummer genossen und schon mehrere
Auszeichnungen an Wettkämpfen gewonnen. Das jüngste Mitglied der Band ist
Pascal Schelker. Durch sein grossartiges Gefühl für den Beat ist er der
perfekte Basser für «Scush». Er hat in diversen Bands gespielt und war
schon mit mehrmonatigen, professionellen Anstellungen als Bassist für die
unterschiedlisten musikalischen Gruppierungen unterwegs.
(30. April 2008)
Download:
2008-04-30_Volksstimme.pdf
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Quelle:
M E T A L -
F A C T O R Y - SWISS METAL MAGAZINE
19. Juli 2008 am Arles-Air in Arlesheim BL
Vor einer Weile hatte ich das Vergnügen und durfte eine Review über die erste CD
der Basler Band Scush schreiben. Da die Jungs bereits auf der Platte
überzeugten, ist es nicht verwunderlich, dass ich mir diesen Live-Gig nicht
entgehen lassen wollte, zumal das Spektakel auch noch in meinen Nachbarsdorf
statt fand.
Also setzte ich mich am Samstag auf meinen fahrbaren Untersatz und machte mich
auf den Weg nach Arlesheim. Beinahe am Ziel angekommen, bemerkte ich wieder
einmal, dass mein Orientierungsinn gleich Null ist und ich verbrachte etwa eine
viertel Stunde damit in einem knapp 9000 Seelen–Kaff den Domplatz und
schliesslich den Eingang zum Open-Air zu suchen.
Leider war ich etwas zu knapp dran, befand ich mich doch etwa zwei Stunden zuvor
noch in Interlaken. Also schimpfte ich bei Gelegenheit über den Stau auf unseren
Strassen und hörte Scush bereits spielen als ich immer noch mit der
Eingangssuche beschäftigt war.
Nach dem nun auch ich endlich den Weg zur Bühne gefunden hatte, begannen die
vier Jungs gerade mit dem Stück „Matrix“, welches auch auf ihrer aktuellen CD „When
Darkness Falls“ zu finden ist. Und es erfreute das Musikerherz, dass sich das
Stück live mit genau so viel Energie dargeboten wird wie auf der CD.
Und Energie hat nicht nur die Musik von Scush, sonder auch die einzelnen
Mitglieder. So erinnerte vorallem Sänger Rocky an einen verrückt gewordenen
Gummiball, welcher sich wieder mal etwas „Auslauf“ verdient hatte.
Aber auch die Gebrüder Schelker (Gitarre und Bass) liessen es krachen und
forderten ihren Instrumenten und sich selber einiges ab und liessen keine
Zweifel daran, wie gut sie ihre Instrumente wirklich beherrschen.
Der ruhigste Eindruck von allen machte Fabian an den Drums, wobei dieser
Eindruck eher auf ein hohes Mass an Konzentration zurück zu führen ist.
Und obwohl es erst ihr 3 Konzert war, bildeten die vier eine eingespielte
Einheit und es war keine Spur von Nervosität oder Unsicherheit zu sehen. Dies
ist wohl auch auf die Bühnenerfahrungen der einzelnen Bandmitglieder in deren
Vergangenheit zurück zu führen.
Im Verlaufe des Konzertes wurde klar, dass Scush während der Zeit zwischen ihrem
CD-Release und dem Konzert durchaus nicht auf den Lorbeeren ausruhten, und so
präsentierten sie ausser den Stücken „Matrix“ und „Reconcile“ nur bisher
unveröffentlichte Songs.
Ein etwas gewagtes Unterfangen, da eher wenig Besucher den Weg nach Arlesheim
fanden und darunter wohl mehr „Nicht-Scush-Fans“ als Fans waren.
Dadurch liessen sich Scush jedoch nicht irritieren und rockten dennoch die Bühne
und zogen schliesslich, trotz ein oder zwei Patzer zu Beginn des Konzertes, das
Publikum in ihren Bann. Meiner Ansicht nach eine grossartige Leistung, da Scush
an diesem Tag zudem auch noch als einzige Band das Metal-Genre vertrat.
Leider war das Konzert viel zu schnell zu Ende und was zurück blieb waren viele
Zugaberufe nach dem Konzert, ein beinahe Ausverkaufter Merchandise-Stand am Ende
des Abends und die Vorfreude auf ein nächstes Mal, gespickt mit der Hoffnung auf
etwas mehr Publikum. Den das würde man der jungen Band gönnen.
Setlist: 1. Opening Theme, 2. Chocked By Reality, 3. Smacked, 4. Chainsaw, 5.
Matrix, 6. Kick-Start My Heart, 7. Reconcile, 8. Still Living, 9. I Stand Alone,
10. Fear, 11. Satisfy my Needs, 12. Storm-Trooper
(19. Juli 2008)
Miriam
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